"Herr Ober, beichten ..."

 ... ein literarisch-musikalischer Streifzug vom Heurigen in der Vorstadt über Schanigärten ins Kaffeehaus und retour ..

 mit Liedern von Hans Moser, Armin Berg, Hermann Leopoldi, Löhner Beda u.a.                                          und Texten der "Kaffeehausliteraten" .. von Alfred Polgar, Peter Altenberg, Anton Kuh, Karl Kraus u.a.

 mit Wolfram Berger  (voice)

und

„Frau Coco“ - Eva Banholzer  am Klavier  

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"Wiener Kaffeehausliteratur .. "

 

„.. ein  Kaffeehausliterat ist ein Mensch, der Zeit hat im Kaffehaus über das nachzudenken .. was andere draussen nicht erleben .. "

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Als Kaffeehausliteratur werden literarische Werke bezeichnet, die ganz oder zumindest teilweise in einem Kaffeehaus geschrieben wurden. Die Auto
ren wurden Kaffeehausliteraten genannt ..

dazu zählten u.a.:
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler, Felix Salten, Hugo von Hofmannsthal, Anton Kuh, Peter Altenberg, Egon Friedell, Karl Kraus, Adolf Loos, Alfred Polgar, Oskar Kokoschka, Robert Musil, Joseph Roth, Hermann Broch, Franz Werfel, Friedrich Torberg und Ernst Polak.

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                                                                                                                     Anton Kuh


„Nur nicht gleich sachlich werden! Es geht ja auch persönlich"

„Die Psychoanalyse gibt ihrem Patienten vor allem den Trost, daß seine Defekte eine Wissenschaft ernähren"

"Jede schöne Paarung ist ein Lustmord am Reiz der Distanz"

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Geschichtsträchtig, wechselhaft und widersprüchlich war jene Epoche, die mit der Blütezeit der Wiener 

Kaffeehausliteratur zusammenfiel.

 

            Peter Altenberg

 Dabei handelte es sich um jene Periode zwischen 1890 und 1938, zu deren Beginn sich der Untergang der Habsburger Monarchie vollzogen hat, bis zum Anschluss Österreichs an Deutschland.

Das Kaffeehaus selbst wurde durch sein intellektuelles Klientel geadelt und erreichte nie wieder dagewesene Höhen.

 

                                                                                           

                                                                                                                  Karl Kraus

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„Das Wiener Kaffeehaus stellt eine Institution besonderer Art dar, die mit keiner ähnlichen der Welt zu vergleichen ist. Es ist eigentlich eine Art demokratischer, jedem für eine billige Schale Kaffee zugänglicher Klub, wo jeder Gast für diesen kleinen Obolus stundenlang sitzen, diskutieren, schreiben, Karten spielen, seine Post empfangen und vor allem eine unbegrenzte Zahl von Zeitungen und Zeitschriften konsumieren kann ..
täglich saßen wir stundenlang, und nichts entging uns.
Denn wir verfolgten dank der Kollektivität unserer Interessen den orbis pictus der künstlerischen Geschehnisse nicht mit zwei, sondern mit zwanzig und vierzig Augen …“

(Stefan Zweig)


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"Ich hab kein Foto, aber Sie können meine Fußabdrücke haben. Die sind oben in meinen Socken." (Groucho)

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